Reichswald-Gymnasium Ramstein erlebt bewegendes Filmgespräch mit Regisseurin im Broadway-Kino
Ramstein-Miesenbach. Zu einer besonderen Kinovorführung kamen am 18. Juni 2026 die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 des Reichswald-Gymnasiums Ramstein zusammen. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften besuchten sie das lokale Broadway-Kino, um die Dokumentation „Girls Don’t Cry” der Filmemacherin Sigrid Klausmann zu sehen – eine Veranstaltung, die bei den Jugendlichen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Die Organisation des Kinobesuchs hatte Tanja Dietrich, Lehrerin für evangelische Religion und Deutsch, übernommen.
Der Dokumentarfilm porträtiert sechs Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus unterschiedlichen Kulturen. Er gewährt einen sehr persönlichen Einblick in deren Lebensrealitäten: geformt von Träumen und Hoffnungen, aber auch von gesellschaftlichem Druck, Vorurteilen und schwierigen Hürden. Die Schülerinnen und Schüler des Reichswald-Gymnasiums zeigten sich sichtlich berührt von den Schicksalen der jungen Protagonistinnen.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die anschließende Begegnung mit Sigrid Klausmann selbst. Die Filmemacherin war persönlich vor Ort, um mit ihrerErfahrung und ihrem Einfühlungsvermögen die zahlreichen Fragen der Jugendlichen offen, direkt, sympathisch, zugewandt und vor allem auf Augenhöhe zu beantworten.
Eine bereichernde und zweifellos unvergessliche Ergänzung, die den Anwesenden Einblicke hinter die Kulissen der Dokumentar-Produktion aber auch Gelegenheit zu einem im Anschluss sogar bilateralen Gespräch mit dieser besonderen, dabei so natürlichen und authentischen Filmemacherin gewährte.
Die Kinovorführung erwies sich als gelungenes Beispiel für lebendige gesellschaftspolitische Bildung, die weit über den regulären Unterricht hinausgeht. Die Schule dankt herzlich sowohl dem Förderverein des Reichswald-Gymnasiums als auch der Stadt Ramstein-Miesenbach sowie Herrn Herzog von Kampfkunst Herz für die großzügige finanzielle Unterstützung.
Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Hauptinitiatorin Frau Annette Tetzlaff, die nicht nur den persönlichen Kontakt zu Frau Klausmann herstellte, sondern vor allem mit ihrem unermüdlichen Einsatz, ihrem herausragenden Engagement und ganz viel Herzblut dieses Projekt erst möglich gemacht hat. Ein eindringliches Erlebnis, das der Schulgemeinschaft des Reichswald-Gymnasiums sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.


