Mit einem Konsortium ermöglicht die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz insgesamt 25 Schulen europäischen Austausch. Im Fokus stehen dabei Inklusion und die Entlastung der Lehrkräfte.
Im Frühjahr 2026 gab es Grund zu Feiern in der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier: Das Konsortium der Schulbehörde wurde mit dem Erasmus+ Qualitätssiegel ausgezeichnet. „Das zeigt, dass unsere Schulen mit Erasmus+ wirklich gute Arbeit leisten," freut sich Bettina Münch-Rosenthal. Als Leiterin der Stabsstelle „Europa und Internationales für Schulen" hatte sie 2020 den Akkreditierungsantrag für das ADD Konsortium geschrieben.
Mittlerweile koordiniert Dr. Doris Lax gemeinsam mit ihr und Verena Langenfeld das Konsortium, in dem 25 Schulen aus der Region beteiligt sind. Die ADD nimmt so den Schulen viele Verwaltungsvorgänge ab und ermöglicht ihnen niederschwellig die Teilhabe am EU-Programm. “Die Lehrkräfte müssen ja trotzdem noch beispielsweise bei Gruppenmobilitäten die Fahrt ins Ausland mit ihren Schülerinnen und Schülern organisieren, da sollten wir so viel Bürokratie wie möglich von ihren Schultern nehmen,” erklärt Lax.
Aktuell profitieren von der Teilnahme am Konsortium drei Förder- und drei Grundschulen, acht Realschulen Plus, vier Integrierte Gesamtschulen und sieben Gymnasien in Rheinland-Pfalz.


